beauftragung zum zollrechtlichen ausführer

Mit der Delegierten Verordnung (EU) 2018/1063 vom 16.05.2018 wurde der Begriff des zollrechtlichen Ausführers in der EU neu gefasst. Gemäss dieser Neudefinition gilt als Ausführer:

 

a) eine Privatperson, die Waren aus dem Zollgebiet der Union befördert, wenn sich diese Waren im persönlichen Gepäck der Privatperson befindet;

 

b) in anderen Fällen, in denen Buchstabe a) nicht gilt:

I) eine im Zollgebiet der Union ansässige Person, die befugt ist, über das Verbringen der Waren aus dem Zollgebiet der Union zu bestimmen und dies bestimmt hat;

II) wenn I) keine Anwendung findet, eine im Zollgebiet der Union ansässige Person, die Partei des Vertrages über das Verbringen von Waren aus dem Zollgebiet ist.

 

Grundsätzlich ist diese Regelung mit einer größeren Flexibilität bei der Bestimmung des Ausführers verbunden. Allerdings ist seit dem 01.10.2019 die EU-Ansässigkeit des zollrechtlichen Ausführers zwingende Voraussetzung.

 

 

 

 

Dies schränkt vor allem Schweizer Unternehmen ohne EU-Sitz ein, die bisher als drittlandansässiger Ausführer Ihre Ausfuhranmeldungen in Deutschland über einen Dienstleister in Indirekter Vertretung haben durchführen lassen.

 

Wir unterstützen Schweizer Unternehmen aus Industrie und Handel bei der Sicherstellung ihrer Lieferfähigkeit ab Deutschland, z. B. durch vertragliche Übertragung der Bestimmungsbefugnis bei deren Ausfuhren.

Haben wir Sie neugierig auf uns gemacht, oder haben Sie eine konkrete Aufgabenstellung für uns?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.